Arbeitsprogramm 2017/2018

Allgemeines

Die BSV Ennepe-Ruhr hat sich im letzten Jahr in der Lokalpolitik weitgehend etablieren können. Ihre Kernaufgabe, die Anleitung und Unterstützung von SVen, sowie das koordinieren überschulischer Aktionen wurden jedoch kaum wahrgenommen. In der Kampagne zur Bildungsunterfinanzierung wurde fast ausschließlich mit Pressemitteilung gearbeitet. Als Resultat hat sich das Mobilisierungspotential zu den wenigen Aktionen, einschließlich der zentralen Abschlussdemonstration, im Wesentlichen auf den Bezirksvorstand beschränkt. Daher soll im nächsten Jahr der einzige Schwerpunkt auf der Basisarbeit an den Schulen liegen, um der BSV in Zukunft effektive Aktionen und Kampagnen unter Einbeziehung der SchülerInnenschaft zu ermöglichen. Außerdem soll deutlich offensiver für die Interessen der SchülerInnenschaft eingetreten werden.

Tagesgeschäft

Der Bezirksvorstand soll sich die Möglichkeit erhalten, sich zu aktuellen Gegebenheiten zu äußern, ohne ins reine Reagieren zu verfallen. Daher soll er im nächsten Jahr nur aktuell laufende Projekte wie die Sitze in den Schulausschüssen weiterverfolgen, sowie sich zu wichtigen bildungspolitischen Entwicklungen äußern, jedoch keinen Schwerpunkt auf z.B. die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen außerhalb unserer Kernbereiche legen. Konkrete Aufgaben des Bezirksvorstands sind:

  • Der Bezirksvorstand soll weiterhin Sitze in den Schulausschüssen anstreben.
  • Der Bezirksvorstand soll auf aktuelle relevante bildungspolitische Ereignisse mit Pressemitteillungen oder Stellungnahmen reagieren, sowie über Facebook und Website darüber informieren.
  • Der Bezirksvorstand soll an relevanten bildungspolitischen Veranstaltungen teilnehmen.

Basisarbeit

Zur Verankerung in den Schulen wird die BSV in der nächsten Wahlperiode eine Basistour durchführen. Ziel ist es, einen dauerhaften Kontakt zu SVen und SchülerInnen aufzubauen, die BSV in den Schulen bekannt zu machen und gemeinsam mit möglichst vielen SchülerInnen Aktionen durchzuführen. Diese Basistour soll mit anderen BSVen aus dem Ruhrgebiet gemeinsam durchgeführt und koordiniert werden. Als Thema wird weiterhin die Unterfinanzierung genutzt, konkrete Forderungen werden von der Situation an der einzelnen Schule/ in dere Stadt abhängig gemacht.
Der Bezirksvorstand soll:

  • Mindestens ein Drittel aller weiterführenden Schulen des Kreises besuchen
    • Sich dabei einen Überblick über die finanzielle Situation der Schulen und die Probleme der SVen verschaffen.
    • Mindestens einmal im Monat Gespräche mit mindestens den besuchten SVen führen, bei denen er sich über die aktuelle Situation informiert, die SV berät und ggf. über Aktionen anderer SVen und relevante Entwicklungen informiert, zu Aktionen einlädt, klärt, ob der Bedarf einer weitergehenden Unterstützung durch den Bezirksvorstand besteht und Feedback einholt.
    • Aktionen mit möglichst vielen SchülerInnen durchführen, gegebenenfalls unter anderem ein Turnhallencamping
    • Eine Abschlussaktion für die Basistour organisieren und prüfen, ob sich ein Schulstreik dafür eignet.
    • Ein gemeinsames Koordinationsgremium für die Basistour mit den BSVen Essen, Bochum, Dortmund und Hagen(Ruhr-BSVen) bilden, sofern diese sich daran beteiligen.
    • Ein SV-Vernetzungstreffen durchführen.
    • Allgemeines Informationsmaterial für die SVen, darunter ein SchülerInnenrechte-ABC, zur Verfügung stellen.
    • Der Bezirksvorstand soll über Fortbildungsmaßnahmen informieren und gegebenfalls an diesen teilnehmen.
  • Er kann auch eigene Fortbildungsmaßnahmen für SchülerInnen durchführen.
  • Der Bezirksvorstand muss einen Workshop zum Thema SV-Basics durchführen.
  • Der Bezirksvorstand soll auf seiner Internetseite gängige Rechtsmaterialien und Rechtsnormen, wie Gesetze, Erlasse und Verordnungen, zur Verfügung stellen.
    Daneben sollen aktuelle Änderungen publiziert werden.

Integratives Fußballturnier

Im Sinne der Integration und der Basisverankerung soll der Bezirksvorstand für die Wahlperiode 17/18 ein integratives Fußballturnier durchführen.
Das Turnier soll sich aus Mannschaften zusammensetzen, welche einen integrativen Charakter aufweisen.

Berufsorientierung

Der Bezirksvorstand kann sich nach Möglichkeit mit der Initiative kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) beschäftigen und kann dazu Aktionen durchführen.
Außerdem kann der Bezirksvorstand die SchülerInnen im Kreis über Ausbildungsmessen informieren.

Schulsozialarbeit

Der Bezirksvorstand kann sich mit der Befristung der Schulsozialarbeit beschäftigen und kann sich für den Erhalt der Schulsozialarbeit einsetzen.

Raumanfrage

Der Bezirksvorstand soll sich mit der Raumfrage beschäftigen und einen Raum, in dem er seine turnusgemäßen Sitzungen und Ähnliches abhalten kann, suchen.