Leistungsdruck

Wer kennt es nicht - kurz vor der Klausur, sagen wir mal am Abend davor, fängt es an: Man bekommt Bauchschmerzen und irgendwie wird einem schlecht…
Plötzlich hat man Angst, alles, das man zuvor gelernt hat, vergessen zu haben und holt doch erneut die Bücher raus, um alles nochmal schnell durchzugehen.
„Leg die Sachen jetzt weg! Du hast genug für die Klausur getan!“, heißt es dann manchmal von Eltern oder Freunden.
Doch in einem selbst brodelt es. „Nicht schon wieder eine Vier, nicht schon wieder…“, der Gedanke schwirrt im Hirn herum und lässt einen nur noch an die Klausur denken und nicht schlafen.
Der nächste Morgen wird nach der unruhigen Nacht auch nicht viel besser - man bekommt kaum etwas herunter beim Frühstück und die Knie sind ganz wackelig auf dem Weg zum Klassenarbeitsraum.
Man könnte denken, wenn man abgegeben hat, sei der Stress vorbei, doch falsch gedacht - das Warten auf die Ergebnisse beginnt.
Bei der Fehlerbesprechung mit dem Kurs sind die Nerven zum Zerreißen gespannt.
„Das hab ich ganz sicher nicht so gemacht! Ich hab alles falsch!“
Angsterfüllte Gesichter starren auf die zurückgegebenen Klausurbögen.
Manchmal kommt das Erwartete, aber oft geht es auch besser aus, als man denkt.
Und spätestens vor der nächsten Klausur geht das Ganze wieder von vorne los.
Doch - ist das ein Zustand?
Ist es richtig, dass Kinder und Jugendliche sich ständig Sorgen wegen ihrer Leistungen machen müssen?
Wir finden nicht! Genau wie die Landesschüler*innenvertretung NRW sind wir, die BezirksschülerInnenvertretung Ennepe-Ruhr, der Meinung, das genau das eben nicht richtig ist und vor allem nicht nötig sein sollte!
Denn schließlich will keiner, dass selbst die Jüngsten schon an Burnout leiden oder vor Stress und Druck nur noch ans leisten Müssen denken können.
Wir sind gegen diesen Leistungsdruck und stehen auch dafür ein!
Wenn du unserer Meinung bist, mach dich stark, uns dabei zu unterstützen, dass Schule wieder schülerfreundlicher wird!