BSV bei der FDP

Am 03. Mai 2017 war die BSV, von der FDP zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, die sich mit dem Thema der Digitalisierung an den Kreisschulen befassen sollte. Die BSV kam dieser Einladung nach und war am Mittwoch mit drei Vertretern (Moritz, Till und Marvin) anwesend.

Zu Beginn der Veranstaltung richtete Marcel Hafke (MdL) das Wort an die Anwesenden FDP- Parteimitglieder, dem AVU-Vertreter und die SchülerInnenvertreter. Er hat seine Meinung zu der Digitalisierung geäußert und klargestellt, dass wenn wir in Deutschland mit dem Ausbau der digitalen Infrastruktur weiter zurück hängen bleiben, wie wir es derzeit sein. Würde es sich über lang oder kurz auf den Wohlstand auswirken. Marcel Hafke betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Bildung, wenn das Land jetzt in den Schulen anfangen würde die Digitalisierung voranzutreiben und vor allem die Schülerinnen und Schüler schon von beginn an den Umgang mit diesen Medien beibringen würden, dann könnte sich dadurch der Wirtschaftsbereich, der Programmierung und Computerspiele entwicklung in Deutschland auch etablieren. Er zählte Beispiele auf, wie Schweden und den Silicon Valley, in denen eine bessere Infrastruktur und ein zeitgerechter Umgang mit diesen Medien in den Schulen unterrichtet wird und diese Länder bzw. Städte damit einen großen Erfolg erfahren haben.
Marcel Hafke behauptete, dass dies durch die Weiterbildung, der Lehrkräfte und den ausbau der Infrastruktur durchaus auch in Deutschland möglich wäre.
Nachdem Marcel Hafke fertig war, haben wir über den derzeitigen Stand in den Schulen berichtet. Es wurde berichtet, dass die Computer nicht mehr der Zeit entsprechen, viele Lehrkräfte einfach nicht wissen, wie sie die modernen Medien bedienen sollen, dass Optionen, die schon vorhanden sind, wie Smartboards, nicht genutzt werden, weil die Internetverbindung viel zu langsam sei und über sonstige Probleme, die im Schulalltag im Bezug auf die “modernen” Medien entstehen. Die anwesenden waren von den Schilderungen der BeVoMi´s geschockt und konnten diese kaum glauben.
Es gab dann sehr positive Rückmeldungen zu den Ideenen, die von den BeVoMis eingebracht wurden, wie z.B. die Idee, dass die Bücher durch leichterer und Umwelt schonendere Tablets ersetzt werden könnten wurde Positiv aufgenommen.
Worauf hin eine Diskussion darüber, wie es möglich wäre, dass die Lehrkräfte im Umgang mit Medien geschult werden, ausbrach, bei der man am ende zum Schluss kam, dass man von oben (Landtag usw.) druck gemacht werden sollte um die Schulleiterinnen und Schulleiter dazu zu bewegen, dass sie die Medienkonzepte der Zeit entsprechend umgestaltet werden.
Man kam zu dem Schluss, dass in den meisten Schulen derzeit kaum gute bzw. überhaupt Medienkonzepte vorliegen. Die zustände wurden auf der FDP Webseite sehr schön mit dem Satz “[...] [die] zum Teil katastrophalen Zuständen an ihren Schulen”, zusammengefasst.

Zum Schluss gab es noch zwei Reden einmal von dem Breitband Beauftragten des Kreises und einem Vertreter der AVU. Die erste Rede wurde von dem Breitband Beauftragten des Kreises Ennepe Ruhr gehalten. Er ist ziemlich oft von dem Thema Bildung abgewichen und hat sich viel zu sehr zu Firmen geäußert. Und zum Schluss hat ein Vertreter der AVU den ausbau des Netzes erklärt.

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